Informationsveranstaltung 19.09.2021
Protokoll der Informationsveranstaltung von St. Stephanus am Sonntag, 19.09.2021
Beginn: 11:30 Uhr
Ende: 12:15 Uhr
Frau Brauner begrüßt die Teilnehmer*innen zur Informationsveranstaltung von St. Stephanus. Sie weist darauf hin, dass dieses Treffen privaten Charakter hat und nicht als Gemeindeversammlung zu verstehen ist.
TOP 1: Abschiedsgeschenk für Thomas Laufmöller
Es ist ein Sonderkonto mit der IBAN DE12 4006 0265 0057 0513 01 (Norbert Wilbertz) eingerichtet worden, auf das Geldbeiträge für ein Abschiedsgeschenk eingezahlt werden können. Bisher sind ca. 1200 € eingegangen. Zettel mit den Kontodaten liegen hinten in der Kirche zum Mitnehmen aus. Weitere Einzahlungen sind erwünscht. Thomas Laufmöller soll das Geldgeschenk für eine geplante Israelreise verwenden. Ort und Zeit der Übergabe des Geschenks stehen noch nicht fest. Das Bistro von BW Aasee ist angefragt worden.
TOP 2: Vorstellung von Kandidat*innen
Auch wenn unklar ist, ob die Wahlen zum Pfarreirat und zum Kirchenvorstand in St. Liudger zum vorgesehenen Zeitpunkt (6./7. November 2021) oder später stattfinden werden, so werden die vom Wahlausschuss nominierten Kandidat*innen genannt.
Sabine Bertram (PR) und Monika Schulte-Ludwig (KV) stellen sich persönlich vor, die
„Bewerbung“ von Volker Busen (KV) wird verlesen. Frau Brauner kandidiert ebenfalls für den Kirchenvorstand.
TOP 3: Caritas
Die Caritasspenden sind in diesem Jahr dramatisch, nämlich auf die Hälfte des
Vorjahresniveaus, gesunken. Es wird darauf verwiesen, dass die Spenden ausschließlich innerhalb der Gemeinde an Bedürftige vergeben werden. Die Arbeit für die Caritas wird ehrenamtlich geleistet.
TOP 4: Ehrenamtliche Mitarbeit
Frau Hentrich wirbt darum, dass sich weitere Menschen ehrenamtlich in der Gemeinde engagieren, damit eine buntes und aktives Gemeindeleben möglich wird. Sie zählt mögliche Einsatzbereiche auf und verweist darauf, dass viele Aktivitäten schon wieder angelaufen sind. Interessent*innen am Ehrenamt können sich in ausliegenden Listen eintragen. Frau Brauner wirbt dafür, dass sich Leute, die an einer aktiveren Mitarbeit am Gemeindeleben interessiert sind, ebenfalls in eine vorbereitete Liste eintragen.
TOP 5: Situation in der Gemeinde
Frau Brauner beklagt die Gängelung der Laien in der Gemeinde St. Stephanus.
Sie nennt das Verbot von Einlegern in den Pfarrbrief. Die Texte müssen genehmigt und auf Papier mit dem St.-Liudger-Logo gedruckt werden. Eingereichte Texte wurden auch lektoriert und erst dann veröffentlicht. Die Gemeinde St. Stephanus hat keinen eigenen Webmaster, der direkten Zugriff auf die Homepage von St. Liudger hat. Der vorgeschlagene Webmaster wurde vom Leitenden Pfarrer, Herrn Weihbischof Zekorn, abgelehnt, weil sich der Bewerber zuvor öffentlich kritisch zur fehlenden Vorbereitung von Erstkommunionkindern aus St. Stephanus geäußert hatte.
Auf der privaten Homepage von St. Stephanus 2.0 (www.nichtmituns.online.de) wird sachlich und kritisch, aber rechtssicher berichtet. Bei Vorwürfen gegenüber den Inhalten wird inflationär der Begriff „Verletzung“ verwendet, ohne dass dabei Sachverhalte oder Namen genannt werden. Frau Brauner verweist auf Artikel 5 des Grundgesetzes, in dem das Recht auf freie Meinungsäußerung verbrieft ist. Die vom Pfarreirat im Protokoll vom 24.06.21 geforderte Abschaltung der Homepage ist nicht erfolgt. Das führte zum Rücktritt der gewählten Mitglieder der anderen drei Gemeinden. Aus der daraus resultierenden Auflösung des Pfarreirats ergibt sich, dass es auch die Gemeindeausschüsse nicht mehr gibt.
TOP 6: Zukunftsperspektiven
Herr Wilbertz erläutert anhand der Begriffe Subsidiarität und Solidarität die Zusammenarbeit zwischen Großpfarrei und Gemeinden. Er bedauert die ungeklärte Situation in der Pfarrei und hofft, dass sich die Situation mit der Arbeitsaufnahme des angekündigten Seelsorgeteams klären wird. Er möchte die Gründung eines Fördervereins „Zukunft von St. Stephanus“ vorantreiben.
Frau Brauner schlägt die Gründung eines Initiativkreises, bestehend aus den ehemaligen GA Mitgliedern, vor. Dies wird durch kräftigen Applaus der Anwesenden bestätigt.
TOP 7: Schlusswort
Frau Brauner bedankt sich für das Interesse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und verweist darauf, dass bei einer Tasse Kaffee ein weiterer Gedankenaustausch möglich ist.