Aus der Sicht der Kleinsten

Obwohl wir inzwischen nach Mecklenbeck gezogen sind und zur Gemeinde St. Anna gehören, besucht unser Sohn nach wie vor die hervorragende KiTa unserer ehemaligen Gemeinde St. Stephanus.

Schweren Herzens mussten wir am Samstag feststellen, dass hier nun Entscheidungen von „ganz oben“ getroffen werden, welche den Kleinsten von uns „ganz unten“ eigentlich kaum zu erklären sind.

Thomas Laufmöller gehört besonders für die KiTa-Kinder einfach zu ihrem (christlichen) Umfeld und ist ein liebgewonnener Freund.

Insofern ist es äußerst verwunderlich, dass eine so gravierende Entscheidung ohne jegliche Vorwarnung oder Dialog vor versammelter Gemeinde im Rahmen eines Gottesdienstes verkündet wurde.

Tagtäglich versuche ich in meinem Beruf Schülerinnen und Schülern ein Verständnis von Demokratie und Teilhabe nahezubringen, damit nachfolgende Generationen sich „etwas trauen“ und zur Mitsprache „aufgefordert“ werden.

Wie kann es also sein, dass niemand auf die Gemeinde zugeht und derartige Gespräche vorbereitet?

In einem anderen Interview mit dem Bistum wurde die Kirche mit einer Firma verglichen. Ich kenne bisher keine Firma, dessen Entscheidungen auch 1-6jährige Kinder beschäftigen und beeinträchtigen. Hier müsste wieder von der Basis gedacht und geplant werden, denn Kontinuität und Gesprächsbereitschaft sind besonders im Jahr 2020 mehr denn je gefragt!

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Taktisches Gebahren

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Laufmöller sollte St. Liudger leiten