Erstkommunion fällt aus!
Wie es aus dem am 01. Mai 2021 veröffentlichten Wochenbrief hervorgeht, fällt dieses Jahr die Erstkommunion in St. Stephanus aus.
Worin liegen die Gründe?
Es haben sich letztendlich nur 3 Familien zur Vorbereitung auf die Erstkommunion im Herbst angemeldet und, laut Wochenbrief, für sich daraufhin entschlossen die Vorbereitungen erst gar nicht anzugehen.
Jetzt fragt man sich als Beobachter natürlich: Warum haben sich nur so wenige dieses Jahr angemeldet? Nach den jüngsten Ereignissen sollte man davon ausgehen, dass genug Kinder und Familien vorhanden sein sollten. Schaut man sich die jüngst am 28.04.2021 veröffentlichte Pressemitteilung des Bistums an wird deutlich, dass es immer noch tiefe Gräben gibt, die durch das Bistum ungeschickt vertieft werden.
Jetzt ist natürlich die Frage warum es anscheinend für 3 Familien nicht möglich ist, die Erstkommunion vorzubereiten? Ist es vielleicht, dass der Rahmen nicht groß genug ist? Oder fehlt es an Engagement? Oder war es Corona?
Auf alles lautet meine Antwort: NEIN! Denn diese 3 Familien waren bereit, trotz allem was in Gemeinde, Bistum und der römisch katholischen Kirche vor sich geht, ihren Kindern den Start in die Gemeinde St. Stephanus zu ermöglichen. Also kann es nur noch an einer mangelhaften Betreuung vor Ort liegen. Egal ob es 3 oder 30 Familien sind. War der Großpfarrei, unter der ehemaligen Leitung der Gemeinschaft Emmanuel, der Aufwand zu Groß im Verhältnis zum “Nutzen”? Corona scheint ja für im Glauben verankerte Veranstaltungen kein Hindernis zu sein. (Gottesdienste)
An den Ehrenämtlern und Gemeindemitgliedern wird es kaum liegen. Denn diese sind durch einen offenen Brief des Kirchenvorstandes dazu aufgerufen das Gemeindeleben weiterhin aufrechtzuerhalten. Und Sie tun dies mit Bravour! Aber was könnte noch fehlen?
Ein Priester, dem man seine Kinder auch anvertrauen mag!
Den gibt es nach der überstürzten und wie die Pressemitteilung bewiesen hat, als Strafe gedachten Versetzung unseres Pastors Thomas Laufmöller aktuell nicht. Es wechseln sich immer wieder einzelne Seelsorger aus der Großpfarrei ab, vor Ort den Gottesdienst zu halten. Aber keiner weiß, wer im Herbst die Erstkommunion abhalten wird. So kann kein Vertrauen aufgebaut werden.
Eine vertane Chance!
Hier hätte die vom Bistum so groß gelobte Großpfarrei beweisen können, dass Sie die Gemeinde St. Stephanus wirklich auffangen kann. Pastor Laufmöller hat über 17 Jahre hinweg mit einer 50%-Stelle die gesamte Gemeinde ge- und begleitet. Dies scheinen das Konstrukt einer Großpfarrei nicht einmal für 3 Familien auffangen zu können.
Wie so oft im Leben gilt: Der erste Eindruck zählt! Und wenn ich mich in die Lage dieser 3 Familien versetze, bleibt leider kein guter Eindruck.