Kloster Fahr
Jeden ersten Donnerstag im Monat feiern wir das Gebet am Donnerstag in unserer Kirche St. Stephanus. Geschrieben und initiiert wurde es unter Federführung von Priorin Irene Gassmann aus dem Kloster Fahr durch Frauen aus unterschiedlichen kirchlichen Kontexten. Darum bin ich neugierig auf das Kloster.
Kloster Fahr
am Rand der Stadt:
Welt, in der sich
Erd und Himmel
stets begegnen.
Was es ist
und sein zu hat:
Ort für Gott,
die Menschheit immer
neu zu segnen.
Dieses Gedicht der Schriftstellerin und Dichterin Silja Walter, die als Benediktinerin in diesem Kloster gelebt hat, fasst für mich das Wesentliche bereits zusammen. Das Gebet am Donnerstag erlebe ich selbst als wiederkehrenden Segen. Die Website bietet eine Übertragung des Gebetes aus dem Kloster an, hält aber auch andere Impulse, z.B. zur Schöpfungszeit, Angebote wie Führungen, Gesangsaufführungen und Schreibzellen bereit. „Wer ist der Mensch, der das Leben liebt?“, fragt der hl. Benedikt. Ist man selbst so ein Mensch? Das Kloster lädt jeden ein, dies in Begegnung mit anderen Menschen, mit sich selbst und Gott zu erkunden. Ich verstehe gut, wie sich von dort aus gerade ein kraftvolles Gebetsnetz über Europa spannt, das unsere Zuversicht stärkt, einen weiteren Schritt mit der Kirche zu gehen.