Maria 2.0

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„Wir küssen unsere Kirche wach“, hat sich die Bewegung Maria 2.0 vorgenommen. Anfang 2019 in Hl. Kreuz in Münster entstanden, ist sie inzwischen zu einer „deutschlandweiten Graswurzelbewegung“ geworden. Beim Lesen der Einführung merke ich, dass diese Bewegung von Menschen ausgeht, die in der Kirche an der Kirche verzweifeln. Sie möchten die Kirche nicht verlassen, sondern so verändern, dass die Botschaft Jesu wieder in ihr gelebt wird.

Die Galerie mit gemalten Frauenbildern berührt tatsächlich mein Herz. Jeder Frau, egal, wie sie aussieht, wie alt sie ist, welche Rolle sie in der Kirche spielt, klebt ein Pflaster über dem Mund. Männer sind natürlich auch ein paar wenige dabei. Es wird Zeit, die Pflaster abzureißen, stimme ich Maria 2.0 zu. Das hat die Bewegung mit ihrem Thesenanschlag bewiesen. Auch an unserer Kirche hängen diese Thesen seitdem aus und zeigen, was unter einer zukunftsfähigen, geschwisterlichen und vielgestaltigen Kirche zu verstehen ist. Man kann sie auf der Website genauso nachlesen, wie man auch andere Materialien und Ideen für Aktionen findet. Es ist wohltuend, dass es immer noch so viele Menschen gibt, denen die Kirche trotz aller Missstände am Herzen liegt.

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