Herzblut und Diskussionsbereitschaft

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Sehr geehrte Damen und Herren,

schon seit vielen Jahren bin ich Abonnentin Ihrer Zeitung. Oft habe ich über Ihre Berichterstattung nachgedacht, mich manches Mal gefreut und auch geärgert, aber heute Morgen bin ich schockiert.

Folgende Fragen möchte ich hierzu aufwerfen:

Inwieweit hat sich das Bistum und der Bischof selbst an den guten Stil gehalten, eine ehrliche, offen Kommunikation zu führen?

Sind Gemeindevertreter nicht gewählt worden, um die Interessen der Gemeinde zu repräsentieren und nicht stattdessen in offiziellen Gremien die eigene, abweichende Meinung zu vertreten? Ist das basisdemokratisch?

Ist es nicht unglaublich bemerkenswert, wenn altersübergreifend Kleinkind bis Rentner*in eine Lichterprozession durchführen um für mehr Kommunikation in der katholischen Kirche einzustehen?

Sollten wir nicht dankbar sein, dass all diesen Menschen so viel an der Kirche und dem Gemeindeleben mit einem Hirten Thomas Laufmöller liegt?

Nach meiner Meinung geht es längst nicht mehr nur um den Verbleib von Thomas Laufmöller. Es geht um Augenhöhe, Transparenz, Vertrauen und Respekt!

Die Zeiten des bedingungslosen Gehorsams der Kirche gegenüber sind glücklicherweise vorbei. Alle Menschen (auch Frauen) möchten mitbestimmen und -gestalten. Die Gesellschaft ist in einem starken Wandel, bei der katholischen Kirche bleibt „alles beim Alten“?

So funktioniert heute weder das Unternehmertum noch die Gesellschaft und so schafft sich die Kirche langsam selbst ab.

Schauen Sie genau hin! In der Gemeinde St. Stephanus ist sehr viel Herzblut und Diskussionsbereitschaft!

Diese absolut einseitige Berichterstattung ist journalistisch maximal enttäuschend!

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Eine Sisyphus-Aufgabe

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Kommentar zum WN Bericht Konflikte in der Pfarrei St. Liudger