Leserbrief zu dem Artikel „Abschied von einem echten Seelsorger“ vom 06.01.2021

Seit fast sechs Wochen laufen die Proteste in der Gemeinde St. Stephanus und somit auch in der Pfarrei St. Liudger gegen die völlig verfehlte Personalpolitik des Bistums, gegen Machtmissbrauch und Willkür der diversen Gremien der Pfarrei. Wie man dann die Fusion als besonders (gelungen) erwähnen kann, wird nicht nur mir ein Rätsel bleiben. Timo Weissenberg hat es durch seinen Fokus auf die Gemeinschaft Emmanuel nicht geschafft, in der Pfarrei eine Einheit zu schaffen. Er hat stattdessen viel verbrannte Erde hinterlassen. Jetzt macht er also das, was viele andere Mitglieder seiner Gruppierung ebenso gerne tun: Projekte der Gemeinschaft Emmanuel vorantreiben.

Nun noch ein kurzer Überblick über die Verweildauer einiger Seelsorger aus St. Liudger:

Timo Weissenberg  (5 Jahre, davon nur 2 Jahre alleiniger Pfarrer), Martin Sinnhuber (keine zwei Jahre) und Cyrus van Vught (2,5 Jahre) scheinen es allesamt nicht allzu lange auf ihren Posten auszuhalten.

Der frühere Pfarrer Christian Schmitt (2 Jahre in Köln, seit kurzem wieder im Münsterland) machte es in Köln genauso.

Bei allen vier Geistlichen ist die kurze Verweildauer an einem Dienstort aber offensichtlich überhaupt kein Problem für den Bischof. Weil sie zur Gemeinschaft Emmanuel gehören und daher offensichtlich Sonderrechte durch den Bischof genießen?

Thomas Laufmöller hingegen kann die Länge seiner Amtszeit in St. Stephanus nicht selbst bestimmen. Weil er nicht zur Gemeinschaft Emmanuel gehört? Wer kann diese Fragen bloß beantworten? Bischof Genn verweigert jedenfalls nach wie vor eine Diskussion mit den Gemeindemitgliedern von St. Stephanus.

[Anm. d. Red.: mittlerweile erging eine Einladung seitens des Bischofs an den Verfasser des Leserbriefs ]

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Niemand möchte, dass Laufmöller geht