Niemand möchte, dass Laufmöller geht

Es fällt sehr schwer, mir vorzustellen, dass Pastor Laufmöller versetzt wird, obwohl er die Gemeinde so wunderbar führt. Ich kann das nicht verstehen. Niemand möchte, dass Pastor Laufmöller geht. Seit zehn Jahren fühle ich mich in dieser Gemeinde zuhause. Ich hätte damals nie geglaubt, diese vielen guten Erfahrungen machen zu dürfen.

Ich komme aus Kamerun und führte dort mehrere Jahre ein kleines eigenes Restaurant. Deshalb wurde ich gefragt, ob ich nicht auch einen Mittagstisch anbieten könnte. Auf Gemeindefesten hatte ich schon Berliner Ballen und Bananen gebacken und am Ende der Fastenzeiten eine Suppe nach afrikanischem Rezept gekocht. Ich bin auch Mitglied in der KfD und Kommunionhelferin in den Gottesdiensten.

Neun Jahre war ich allein und mein Mann fehlte mir sehr. Durch Pastor Laufmöller bekam ich eine feste Anstellung in der Gemeinde St. Stephanus und erstmals fühlte ich, dass ich nicht ausgeschlossen, sondern integriert wurde. Vor acht Jahre durfte mein Mann Guy nachkommen.

Pastor Laufmöller hat mir zugehört, als ich keine Hoffnung mehr hatte und mir geholfen, meinem Leben wieder eine Perspektive zu geben. Für so vieles, worin er uns geholfen hat, sind wir so unendlich dankbar und sein Licht wird immer in uns wirken bis weit über die Gemeinde hinaus.

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Leserbrief zu dem Artikel „Abschied von einem echten Seelsorger“ vom 06.01.2021

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