Felix Genn entlässt Thomas Laufmöller als Schulseelsorger, nachdem dieser in die Nähe seiner Arbeitsstätte gezogen ist
„Nach reiflicher Überlegung und Reflexion, auch unter fachlicher Begleitung, habe ich nun meinerseits mein priesterliches Amt bewusst und entschieden am 30.08.23 zurückgegeben, da ich in den Strukturen dieser Kirche meine Berufung in dieser Form nicht mehr leben und umsetzen kann.“
Ausgewählte Blog Beiträge
„Es wäre wichtig, dass die Kirchenmitglieder ihren Schäfchen-Gehorsam ablegen. Wir brauchen einen “pastoralen Ungehorsam”. Menschen müssen nicht gleich aus der Kirche austreten, aber: Sie können die Platzanweisung verweigern, die ihnen vom System gegeben wird.“
🎶🤩 Unser digitaler St. Stephanus 2.0 Projektchor 🤩🎶
Unsere Stimmen erklingen gemeinsam: Der St. Stephanus 2.0 Projektchor hat für Euch - digital und absolut coronakonform - das Lied “Keinen Tag soll es geben” aufgenommen. Es hat unsere Gemeinde durch die schweren letzten zwölf Monate getragen und soll Euch und uns auch sicher durch das Neue Jahr begleiten. Viel Freude beim Hören!
Pfarrer Laufmöller und der bischöfliche Imperativ
Mit freundlicher Erlaubnis des Karikaturisten Arndt Zinkant (Link)
Hier finden Sie den Brief des Bischofs im Wortlaut:
Warum ich noch in der katholischen Kirche bin
Stelle ich mir vor, dass ich aus der Kirche austrete, dann spüre ich bereits jetzt, dass dadurch ein Teil meiner Identität verloren ginge. Ich bin katholisch – schon immer gewesen. Es ist ähnlich wie bei meiner Muttersprache. Ich kann meine Muttersprache nicht wegdefinieren und auch nicht aufgeben.
Für eine Kirche ohne Angst…
Wir sind solidarisch mit #OutInChurch!

Kindergottesdienst in St. Stephanus
Leuchtende Kinderaugen waren zu sehen, als Sterne und Kronen zu den Klängen von „Stern über Bethlehem“ gebastelt wurden.
Aktion “Neujahrswunsch”
Ihr habt uns Eure Wünsche für 2022 geschickt.

Taizé-Gebet in St.-Stephanus
Die sehr positive Resonanz macht Lust auf das nächste Taizé-Gebet in der Gemeinde St. Stephanus – Ende Januar 2022!

Kindergottesdienste zu Weihnachten in St. Stephanus
Gemeinsam um die Feuer der Hirten versammelt sangen und feierten jeweils über 20 Familien gemeinsam einen wunderschönen Weihnachts-Gottesdienst.

Mary’s Boy Child
Wir sind nicht immer aufmerksam und wir lieben oftmals schief. Weihnachten ist nur einmal im Jahr und manchmal reicht es darum nicht, diese Botschaft lediglich an diesen Tagen zu hören.
Mein Wunschzettel zu Weihnachten
Angesichts der bis heute immer wieder aufflammenden Wut über die Zwangsversetzung fällt es mir nicht leicht, immer mit einem weit geöffneten Herzen durch den Alltag zu gehen. Es erfordert ein gewisses Maß an Großmut, den ich nicht immer aufbringen kann.

Rorate-Andacht “Im Dunkeln unsrer Nacht entzünde das Feuer”
In den dunklen Zeiten des Lebens stehen Menschen vor der Herausforderung, ein Feuer der Wärme, der Hoffnung und der Zukunft zu entzünden.

Adventskakao auf dem Kirchplatz
Insbesondere zahlreiche KiTa-Kinder und Eltern nahmen das Angebot gerne an und kamen bei einem Heißgetränk auch über Pfarrei und Kirche ins Gespräch.

Adventsmarkt
Die Veranstaltung verweist auf einen Spagat, mit dem aktuell viele Katholik*innen leben: Aktives und geschätztes Gemeindeleben vor Ort und zugleich große Unzufriedenheit mit kirchlichen Strukturen.
Gemeinsam
Solange die Kirche ein solch autoritäres Regime bleibt, das mit Menschen umgeht, als wären sie Dinge, kann niemals etwas abgeschlossen sein, kann nicht einfach nach vorn geschaut werden, kann erst recht keine Heilung geschehen.
Zurück in die Zukunft
In der Nachbetrachtung zur “Vier-Chancen-Tournee” in St. Stephanus: Es ist ironischer Weise der Weg, auf dem die Gemeinde St. Stephanus schon viele Jahre lang erfolgreich unterwegs ist. Sie musste einen hohen Preis dafür zahlen, nur um da weiter zu machen, wo sie schon lange war.

Kinder- und Krabbelgottesdienst
Am 14.11. trafen sich rund 40 Kleine und Große zum Kinder- und Krabbelgottesdienst auf der Wiese vor der St.-Stephanus-Kirche.
Nun sag‘, wie hast du’s mit der Partizipation?
Ein Kommentar zu den heute in St. Liudger nicht stattfindenden Pfarreiratswahlen

Einführung der neuen Seelsorger:innen
Dorothee Brauner betonte, wie sehr sich die Gemeinde darauf freue, das neue Team kennenzulernen und mit Erwartung auf eine gedeihliche Zusammenarbeit schaue.
Wie St. Liudger (fast) zur Emmanuel-Pfarrei wurde
Um die Geschehnisse in unserer Pfarrei besser einordnen und den Protest der Stephanusgemeinde besser verstehen zu können, braucht es einen Blick in die jüngere Geschichte der Pfarrei, die eng mit der Gemeinschaft Emmanuel verbunden ist.
Abschiedsgedanken
Wie soll ich mein Herz in einem Raum, in dem gegen die Liebe und gegen die Wahrheit verstoßen wurde, für die Liebe Gottes öffnen?

Genn lässt die Luft raus
Mein Fazit: der Bischof kann in schöner alter Tradition Pius des IX. machen, was er will. Partizipation der Laien gibt es nur in Form von Information, wobei er selbst eine Begründung schuldig bleibt – aber auch das ist ja ein hinlänglich bekanntes Muster.
Die Angst vor dem Volk Gottes
Die Partizipation kritischer Christ:innen ist in St. Liudger nicht erwünscht. Und: Man hat erkannt, dass diese “Gruppe” deutlich größer ist, als bisher angenommen und fürchtet sich so sehr vor ihrer Wahlbeteiligung, dass man Wahlen lieber gleich verbietet.
Dass man sich an alte Freundschaften erinnern sollte, wird mir bewusst, als ich am Ende des Jahres in der dunklen Kirche sitze und wie aus dem Nichts heraus die Klänge von „Auld Lang Syne“ den Raum erfüllen. Freunde sind das Fundament des Lebens.