Wir möchten allen Gehör verschaffen, die Ihren Protest gegen das ausdrücken wollen, was gerade von Seiten der Amtskirche in unserer Gemeinde und darüber hinaus passiert. Da uns Hinweise erreichten, dass viele Leserbriefe bisher nicht abgedruckt wurden, ergeht nun das Angebot an alle Autoren von Leserbriefen, diese hier ebenfalls zu platzieren. Da die Erlaubnis der Autoren nur gegenüber der Zeitung erteilt wurde, benötigen wir eine direkte Erlaubnis.
Abberufung von Pastor Laufmöller – 3 Monate später
Ich kann mir vorstellen, dass ein neuer Pastor auch mit großem Engagement viele Jahre braucht, um für diese Menschen ein echter Trostgeber und Gesprächspartner in Fragen von Glauben und Tod zu werden. Das ist zu spät für diese Gemeindemitglieder, die keine Lobby haben und es auch nicht gewohnt sind oder sich nicht trauen, etwas für sich einzufordern
Machterhalt statt Transparenz
Als Verwaltungsdirektor wird Ralf Hammecke Chef von 530 Mitarbeitern, die für 1,5 Millionen Katholiken zuständig sind. Was das Bistum mit der Einführung dieser Position als Verzicht auf “Macht” und Einflussnahme feiert, wirkt jedoch wie Machterhalt durch die Hintertür.
Einhaltung kirchlicher Regeln
Dies ist auch gerade hier im Stadtteil umso aktueller, als derzeit ohne Rücksicht auf die Gemeinde die offenbar willkürliche Versetzung des örtlichen Pfarrers verfügt wird, der erkennbar und glaubwürdig die Christlichkeit lebt und in außergewöhnlicher Weise hinter seiner Arbeit als Seelsorger steht.
Leserbrief an die WN zur Amtsführung des Bischofs
Glaubwürdigkeit erlangt das Bistum nur zurück durch zeitnahe und erkennbare Umkehr, die – wie es der Papst am Nikolaustag erklärte – „mehr ist als ein Orientierungswechsel“.
Der Kopf kann nicht ohne den Körper
Der Kopf wird also seine Entscheidung erläutern, und mit Bauch und Herz und Darm als innere Resonanzböden des Körpers deren Stimmigkeit prüfen. Sonst besteht die Gefahr von Shitstorm und Krebszellenbildung.
Leserbrief zur Amtsführung von Bischof Genn
Man muss daher erwarten, dass Bischof Genn die Mindeststandards unserer Gesellschaft achtet und nicht bloßen Gehorsam verlangt in Bezug auf seine Entscheidungen, die er bis heute nicht begründen will.
Leserbrief zum Artikel „Von Dynamik schockiert“
Als erwachsene Demokratin möchte ich nicht nur „gehorsam sein“ und alles akzeptieren, was von der Amtskirche von oben her befohlen wird.
Leserbrief zu dem Artikel „Abschied von einem echten Seelsorger“ vom 06.01.2021
Timo Weissenberg hat es durch seinen Fokus auf die Gemeinschaft Emmanuel nicht geschafft, in der Pfarrei eine Einheit zu schaffen.
Niemand möchte, dass Laufmöller geht
Pastor Laufmöller hat mir zugehört, als ich keine Hoffnung mehr hatte und mir geholfen, meinem Leben wieder eine Perspektive zu geben. Für so vieles, worin er uns geholfen hat, sind wir so unendlich dankbar und sein Licht wird immer in uns wirken bis weit über die Gemeinde hinaus.
Noch ein Leserbrief?
Bischof Genn und seine Behörde dürfen damit nicht durchkommen. Er hat Grenzen überschritten. Sein Verhalten, sein Machtmissbrauch in aller Öffentlichkeit ist keine Privatsache, sondern geht uns alle als Bürger an.
Kommunikation mangelhaft
Aktuell bin ich hin- und hergerissen, was mich mehr enttäuscht: Die durch Bischof Felix Genn verkündete Abberufung unseres Pastors Thomas Laufmöller aus der Gemeinde St. Stephanus oder die Kommunikationsstrategie, mit der die Verantwortlichen des Bistums auf die dadurch ausgelöste „Krise“ reagieren.